Der Herbst ist da..

Liebe Gemüsler,

nach einwöchiger Feld-Abstinenz stand ich gestern staunend vor unserem Sonnenblumenwald. Ich hoffe, es ist auf den Bildern zu erkennen: sie haben beinahe alle gelbe Köpfe bekommen und strahlen dem einziehenden Herbst kräftig entgegen, was auch bitter nötig ist bei diesem Sauwetter. An arbeiten auf dem Feld war nach dem nächtlichen Regenguss erst nachmittags wieder zu denken, wovon Laube und Garten profitieren konnten und auch der Hasenauslauf, der nun wenigstens halb fertig ist und hoffentlich bald an seinen zukünftigen Einsatzort gebracht werden kann. Viel Zeit verbringen wir momentan mit dem Sammeln und Aufbereiten von Saatgut. Bohnen, Lein, sämtliche Getreide und Blumen sind gerade dran und auch das Erdbeerbeet ist mit Senkern für nächstes Jahr verlängert. Und: gersten gab es den ersten Mais und Spitzkohl der Saison.

Für alle, die diese Woche ein bisschen Zeit draußen verbringen möchten, gibt es folgende wunderbare Aufgaben:
Tomaten hochbinden
Saatgut aufbereiten
Hasenauslauf zuende bauen
Salat pflanzen
Postelein und Feldsalat ausäen
Beerensträucher pflanzen
Konifärenstumpf aus Garten entfernen und Blumenbeet jäten
abgeerntete Getreidestücke hacke
Salat hacken

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Bulgarische Woche

Liebe Gemüsler,

hier ein kleiner Rückblick in Wort und Bild, gleich gefolgt vom schnellen Ausblick:

wir blicken auf eine sehr lustige Woche zurück. Von Montag bis Freitag hatten wir Besuch von einer Gruppe junger, angehender Gärtner/innen und Landwirt/innen aus der Nähe von Varna, Bulgarien. Trotz sprachlich recht eng gesetzter Grenzen haben wir eine wirklich schöne Zeit gehabt und gemeinsam eine ganze Menge geschafft. Besonders hervorzuheben ist hierbei vielleicht die Herstellung des Löwenzahn-Präparates, der Beginn der Anlage eines Beerenobstbeetes am unteren Ende des Feldes und der Bau eines mobilen Kaninchenunterschlupfes. Am Mittwoch waren wir mit allen 20 (!) zur Zwiebelernte zu Besuch auf dem Linke Hof, wo wir wegen des starken Regens vom Vortag und der damit einhergehenden Unbefahrbarkeit des Bodens die Zwiebeln von Hand aus der nassen Erde zogen und vermutlich den Eindruck, deutsche Bio-Bauern seien ein wenig seltsam und extrem, noch ein wenig verfestigen konnten.

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Der Ausblick auf die kommende Woche sieht wie folgt aus:

Montag bis Dienstag 14Uhr Wurzel
„Pastinakenbeet“ Möhren/Fenchel verziehen, zw. Reihen hacken
Rettiche verziehen
Schwarzwurzel/Haferwurz/Rote Bete jäten
Porree entkrauten
Wurzelpeter hacken
Knoblauchreste rausmachen
Erdbeersenker pflanzen (1Reihe Salat dazwischen)
evtl. Zwiebeln/Knoblauch sortieren

Dienstag bis Mittwoch
Beete für Aussaaten vorbereiten
Bartnelken pflanzen
Tomaten ausgeizen, mulchen
Gründüngung einbringen
Möbel transportieren

Donnerstag Blatt
Spinat, Feldsalat, Postelein aussäen
Wintersalate als Voranzucht
Salat pflanzen

Freitag
Fruchtbeet bearbeiten
Getreidestoppeln bearbeiten

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Liebe Gemüsler,

natürlich kommt der aktuelle Bericht erst jetzt, weil in den letzten zwei Monaten auf dem Feld rein gar nichts passiert ist. Nichts ist gewachsen, niemand war draußen und und nichts hat sich verändert. Abgesehen von ein oder zwei Dingen, die ich nun versuche halbwegs chronologisch zusammenzufassen.

Aus Marians Mails wisst ihr sicher noch, dass uns (schon am 29.06.) Klaus Strüber vom Hof Hollergraben besucht hat, um sich mit uns zusammen Gedanken zu Solidarischer Landwirtschaft zu machen. Dabei ging es zum Einen um die Rolle solidarischen Wirtschaftens im globalen Kontext, zum anderen darum gemeinsam zu greifen, was die Beteiligten der beiden Solidarischen Projekte in Leipzig (Rote Beete in Sehlis und die Solidarische Feldwirtschaft in Stünz) und die aus Dresden angereisten Projektstarter in ihren jeweiligen Projekten sehen, was sie erwarten und wohin sie wollen. In Kleingruppen haben wir unsere Gedanken zusammengetragen und sind gespannt, wie sie sich weiterspinnen werden und was daraus entsteht.

Am 26.06. haben wir mit einer bunten Schar Kinder die Kindergärtnerei eröffnet, erste Kürbisse gesteckt, Ringelblumen und von Thomas gespendete Minze gepflanzt. Bei der Vorbereitung des Beetes haben sich Eugen und Daniela verausgabt und bis zum ersten großen Regen sah es auch wirklich sehr schön aus dort am unteren Feldende. Da nun leider die Schar Kinder eine sehr junge und am regelmäßigen mitgärtnern nicht ganz so interssierte war mussten Mathilda, Hannah und ich diese Woche eine ganze Schubkarre Unkraut vom Beet räumen und Eugen nochmal mit der Kralle ran. Vielleicht wächst die momentan sporadisch zweiköpfige Kinder-Gaertner-Gruppe ja bis zur Spinat-Aussaat doch noch auf eine regelmäßig fünf- bis achtköpfige an. Oder sät mit mir Getreide. Oder so..

Am Tag nach Klaus´Besuch fand rund um die Emmauskirche das Stünzer Parkfest statt, auf dem Valentin und ich mit Kindern Musikintrumente aus Feldmaterialien bauten und einigen Interessierten von Solidarischer Feldwirtschaft und Kinder-Gaertnerei erzählen konnten.

Vom 21. bis 24.07. war meine Lehrlings-Gruppe (das 1.Lehrjahr der „Freien Ausbildung im Osten“) auf dem Linkhof zu Gast und nutzte auch die Gelegenheit das Feld zu besuchen, wo Valentin und Marian sich als hervoragende Gastgeber zeigten und uns mit der von Eugen und Marian gekochten Bohnensuppe nicht nur viel Zeit schenkten, sondern auch ein wirklich vorzügliches Mahl.

Ansonsten gibt es zu berichten, dass Valentin uns tatsächlich am Donnerstag in Richtung Kleve verlassen hat und jetzt schon fehlt, die beiden Zwiebelbeete geräumt sind, die Kartoffeln wunderbar geblüht haben, längst verblüht sind, sich gegen die Kartoffelkäferplage behaupten konnten (mit Hilfe fleißiger Kartoffelkäfer-Sammler) und ab nächster Woche langsam geerntet werden können. Dass die Sonnenblumen im Kürbisbeet fast schon nach Wald aussehen, die ersten Zucchinis reif waren, das mittlerweile ehemalige Erbsenbeet schon bald voller Zuckerhut und Spinat stehen wird, der Sellerie gemulcht ist, die Pastinaken leider wieder nicht gut aufgegangen sind und die Möhren und der Fenchel, mit dem wir die spärlichen Reihen aufgefüllt haben, immernoch auf sich warten lassen, dafür aber auch schon Gemüseüberschüsse verkauft werden konnten (Erbsen, Bohnen, Zucchini).

Der Ausblick auf nächste Woche:

20 junge Gärtner und Landwirte aus Bulgarien werden zu Gast sein und uns die ganze Woche lang, von 9-16 Uhr, auf dem Feld begleiten. Geplant ist mit jeweils einer Feld- Geländepflege- Bau- und Neubeetgewinnungsgruppe folgendes anzugehen:

Feldgruppe
Kräuter verpflanzen
Kräuterbeet jäten und rundherum freisicheln
Roggen- und Ackerbohnensaatgut gewinnen
Tulpen und andere Blumen verpflanzen
Mangold, Salat, Brokkoli, Kohlrabi etc. hacken
Baldrian und Salat pikieren
Buschbohnen räumen
Tomaten pflegen (mulchen, ausgeizen, hacken und düngen)
Paprika jäten und pflegen
Erdbeeren verpflanzen und jäten
Beerenobst aus Töpfen pflanzen
Ackerbohnen in Lücken stecken

Geländepflegegruppe
rund um das Kräuterbeet sensen
Hecke zurückschneiden und rundherum sicheln
Brombeere am Goetheweg schneiden
vor Gartenzaun hacken
Äste aus den Brombeeren auf Holzsammelplatz räumen
Ahorn fällen
Holzstapel aus dem Garten aufs Feld bringen
Hartriegel schneiden
Jauchematerial sammeln

Baugruppe
Badewanne säubern und in die Hecke stellen
Kaninchenauslauf und Rückzugshäuschen bauen
Platz für festes Kaninchenhaus vorbereiten (Brombeeren ausgraben, hacken, Platten in Sand verlegen)
Sitzgelegenheiten bauen
Geräteaufhängung reparieren

Beeteneugewinnungsgruppe
Beet für Beerenobst anlegen

Morgens wird es immer eine Stunde lang Zeit geben über das Projekt und verschiedene gärtnerische Themen zu sprechen (9-10 Uhr), von 12-13 Uhr wird Mittagspause sein. Wer sich vorstellen kann in einer der Gruppen mitzuarbeiten, eventuell ein wenig anzuleiten, weil er/sie etwas schon gemacht hat, ist allerherzlichst willkommen und wäre uns eine große Hilfe! Dann gäbe es wahrscheinlich ein bisschen weniger Gewusel und alle könnten gleichzeitig anfangen.

Und zu guter Letzt möchte ich nochmal daran erinnern, dass sich bitte alle in die von Marian verschickte doodle-Liste eintragen, weil es für uns sonst wirklich nicht möglich ist zu wissen an welchem Tag wir angebrachterweise wieviel ernten. Bitte entscheidet euch also für einen der beiden Tage, oder dafür euch euren Anteil Etappenweise abzuholen (1/2 montags, 1/2 donnerstags).

Und hier die Bilder der letzten Zeit zum anschauen und die Entwicklung selber entdecken:

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Aussaat- und Pflanz-Endspurt

Liebe Gemüsler,

die letzte Woche begann mit Mulchmaterial sammeln, einer noch immer verregneten Ernte, trotzig dem Regen entgegen blühenden Erbsen und Valentins erstem Montags-Vortrag.

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Am Dienstag veranstaltete die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt im Leipziger Kubus den Grünen Kindertag, zu dem viele viele Kindergartengruppen und Grundschulklassen aus Leipzig und Umgebung kamen. An unserem Stand, den man auf dem Foto leider nur kurz nach dem Aufbau und nicht in Aktion sieht, konnten die Kinder Nisthilfen für Insekten bauen und ich ab und an ein Schwätzchen mit Menschen halten, die sich für die Solidarische Feldwirtschaft interessierten.

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Am Mittwoch galt es in Halle einen Transporter voll wunderbarster Gaertnerei-Ausrüstung in Empfang zu nehmen. Höchst erfreut (und damit gerettet) waren wir bei Ankunft in Leipzig, das Feld voller Menschen zu sehen, die hackten, krallten, eggten, die Beete für Kürbisse, Sonnenblumen und Lupine vorbereiteten und dann auch noch den Transporter in Rekordzeit ausräumten, so dass das Teilauto auch pünktlich wieder zurück an seinem Parkplatz stand.

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Donnerstag, Freitag und Samstag waren Tage des Beete vorbereitens, säens und pflanzens. Birgitta hatte ihren letzten offiziellen Tag auf dem Feld, versprach aber bald mit Hängematte wieder zu kommen. Das Kinderbeet ist gehackt und gekrailt. Roggen Winterhartweizen blühten, die ersten Bartnelken blitzten rosa, Mais, Bohnen und Kürbisse neben den Getreidebeeten waren schon deutlich zu sehen. Weitere Kürbisse Sonnenblumen, Knoblauch und Lauchzwiebeln wurden gesteckt, Radieschen, Koriander, Pastinaken und anderes Wurzelgemüse gesät und nach den Buschbohnen am Mittwoch auch die Paprika gemulcht.

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Eröffnung der Kinder-Gaertnerei am 26.06.2013 16:00Uhr

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Termine für den kommenden Monat, incl. Plan für 03.06. – 07.06.

Hier kommt dann auch noch der Ausblick. Diesmal in einem gesonderten Eintrag, weil er sonst bestimmt untergeht ganz da unten, unter den Bildern.

Im Sinne der Transparenz und der Möglichkeit zur Teilhabe/nahme gibt es hier zu allererst eine Liste von Vorhaben und Terminen und danach den Wochenplan. Solltet ihr Zeit und Lust haben bei einer oder mehreren Aktionen dabei zu sein oder sie mit vorzubereiten freuen wir uns sehr. Sehr!
Klingelt einfach kurz durch!

Dienstag, 04.06.2013
Neele und Du? sind auf dem Grünen Kindertag und bauen mit Kindern Tierbehausungen (7:30 – 17:00 Uhr)
Marian ist bei Organisationstreffen für Parkfest Sellerhausen- Stünz (18:30 Uhr)

Samstag, 15.06.2013
Marian ist zum Ausbildertreffen der Freien Ausbildung

Freitag, 21.06.2013
Veranstaltung gemeinsam mit Lost Food im Rahmen der ZAK Erdölfrei (http://www.zukunftsakademie-leipzig.de/index.php/zak-projekte/peak-oil)

Sonntag, 23.06.2013
Veranstaltung „Torffrei Gärtnern“ bei der Solidarischen Feldwirtschaft im Rahmen der Naturschutzwoche (http://www.nabu-leipzig.de/images/stories/pdf/termine/progr_naturschutzwoche_2013.pdf)

Mittwoch, 26.06.2013
Eröffnung der Kinder-Gaertnerei mit allen Kindern zwischen 6 und 10 Jahren, die Lust und sich angemeldet haben (16:00 Uhr)

Samstag, 29.06.2013
Make CSA – Workshop der Solidarischen Gemüsebau-Projekte: in Kooperation mit der Gemüsekoop Rote Beete aus Sehlis

Sonntag, 30.06.2013
Solidarische Feldwirtschaft stellt Projekt und pädagogisches Programm beim Parkfest Sellerhausen-Stünz vor

Mittwoch, 31. 07.2013
Einsendefrist für 5000 Euro Wettbewerb „Wildes Deutschland“ läuft ab (http://www.wwf.de/aktiv-werden/wildes-deutschland/)

 

Und hier der Wochenplan:

Montag Blatt bis 14:00 Uhr
Kohlrabi pikieren (vorher halbwegs trockene Komposterde beschaffen)
nächste Jauche ansetzen
Wiese mähen, Schnittgut einsammeln
Beete vorbereiten, abtrocknen begünstigen (Kohlbeet, Gründüngung, Wurzelbeete)

Blüte ab 15:00 Uhr
Blumenkohl pikieren
Broccoliaussaat
Blumen pflanzen
Beete vorbereiten
Grünen Kindertag vorbereiten

Dienstag Blatt bis 15:00 Uhr
Neele ist den ganzen Tag im UfZ, zum Grünen Kindertag
Kohl pflanzen
Rucola, Melde, Lauchzwiebeln säen
Stangensellerie pflanzen
Mangold hacken & verpflanzen
Beete vorbereiten

Frucht ab 16:00 Uhr
Saatgutmais nochmal hacken
Kürbis nachstecken
Marian geht zum Treffen für Parkfest (18:30 Uhr)

Mittwoch
von 7:30 Uhr bis 14:45 Uhr holen Marian und Neele ein Faß und Gartengerät aus Halle Kinderbeet aufreißen
Tomatenstäbe holen und setzen
Kürbis an Mist und andere Ecken

Donnerstag Frucht bis 15 Uhr
Beete vorbereiten

ab 18:00 Uhr
Wurzelgemüse aussäen
Knollensellerie pflanzen
Rettich verziehen
evtl. Kohlrübe pikieren

Freitag Blüte/Frucht
evtl. Tagetes pikieren
Kinderbeet bearbeiten
Gründüngungsblock bearbeiten
2. Bohnensatz

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Ein Monat in Bildern

Liebe Gemüsler,

voller Entsetzen habe ich gerade meine Bilder gesichtet und festgestellt, dass ich diesmal versuchen muss, euch von den Veränderungen auf dem Feld in den letzten vier Wochen zu berichten. Der letzte Eintrag ist tatsächlich vom 05.05.2013. Seitdem ist natürlich so einiges  passiert, das Allermeiste werde ich also nur kurz anschneiden und mich dann bemühen, den wöchentlichen Rhythmus einzuhalten, damit nicht so viel untergeht.

Also, Rückblick:

Um ein bisschen chronologisch zu bleiben fange ich vielleicht mit unserem Tag der offenen Gaertnerei an, der wirklich sehr schön war, obwohl das Wetter schon da beschlossen hatte uns nich mehr ganz so hold sein zu wollen. Pünktlich um 12:00 Uhr fing es an zu regnen und bis 16:00 Uhr hieß es gefühlt alle 10 Minuten einen Unterstand finden, um sich vor dem nächsten Schauer zu schützen. Bei Schubkarren-Rennen und Gießkannen-Konzert ließen wir uns die Laune trotzdem nicht verderben und selbst das lang geplante Projekt der Kinder-Gaertnerei konnte mit dem ersten Spatenstich auch wirklich sichtbar begonnen werden.

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Es waren vier wirklich vollgestopfte Wochen, die letzten Jungpflanzen sind vom Linkehof umgezogen, Tomaten, Paprika, Stangen- und Buschbohnen, Zucchini, Kürbisse, Mais, Rhabarber, Zwiebeln, Salate, Broccoli, Kohlrabi, Wirsing, Sonnenblumen, Kartoffeln, Porree, Rote Bete, Möhren und Gurken wurden, gesteckt, gesät oder ausgepflanzt, werden gepflegt, gehackt, verzogen und betüdelt und sind überall gut zu sehen. Ich hoffe, auf den folgenden Bildern sieht man die Entwicklung der letzten Zeit gut..

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Auf den Bildern vom ersten Abholtag sieht man es vielleicht: Es ist das ein- oder andere neue Gesicht dazugekommen. Darüber freuen wir uns sehr! Und überhaupt könnten die Abholtage gern genauso bleiben, mit Feuerchen und Zeit zum Reden und Spazieren und Da-sein.. Einziger kleiner Wermutstropfen war das vorzeitige Ableben unseres Saatgut-Salates, der leider trotz Hinweisschild nicht als solcher erkannt wurde. Für die sich entwicklende Selbsternte basteln wir nun also an gut sichtbaren Schutzschildchen und hoffen auf entsprechende Aufmerksamkeit aller.

Ansonsten hatten wir viel Besuch. Valentins Freund Martin half uns eine knappe Woche lang, meine Mutter hat Freundschaft mit der Gartenkralle geschlossen, Dominik aus Augschburg voller Geduld Rote Bete verzogen (und versprochen, wie letztes auch nächstes Jahr wieder mit von der Partie zu sein) und wer schnell ist und regenfest kann die kommende Woche vielleicht noch unsere „Kurzzeitpraktikantin“ Brigitta kennenlernen.

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Alles neu

Liebe Gemüsler,

zuallererst und wichtigst: Am 12.05. ist auf dem Feld „Tag der offenen Gärtnerei„.
Neben Führungen und Infos zu Feld und Teilhabe gibt es Jungpflanzen für Balkon und Garten, einen Flohmarkt, selbstveredelte Nahrungsmittel (Kuchen, Frühlingsgetränke etc.) Jonglage und den Erstauftritt des Gießkannenorchesters, ein Schubkarrenrennen und den ersten Spatenstich für die „Kinder-Gaertnerei“. Wer jemanden kennt, der jemanden kennt, den das interessieren könnte, sagt es doch bitte weiter!

Rückblick: Diese Woche gibt es mehr zu berichten, als es zu sehen geben wird, meine Kamera war im Streik. Mit dem Telefon habe ich versucht die schönsten Veränderungen festzuhalten. Unter anderem diese: Die Erbsen schauen aus dem Boden und werden von Tag zu Tag größer. Marian und Valentin haben ihnen gotisch anmutende Kletterhilfen zur Seite gestellt und nun warten wir darauf, dass sie zupacken. Darunter (also unter den Reisern) erkennt der Ein oder Andere vielleicht die nächsten Kohlrabi-Pflänzchen. Auch das Beet nebenan haben wir diese Woche fertig bekommen. Auf den Bildern sieht man Valentin, wie er fest- und mehligkochende, gelbe und blaue Kartoffeln legt. Die letzten Steckzwiebeln sind nun auch gesteckt, der Rest des Beetes mit Säzwiebeln und Radieschen gefüllt. Etwas weiter unten sind Möhren und Rote Bete in die Erde gekommen und die dreieckige Fläche, die Jule und Martin umgegraben haben ist zuende gekrailt und gegrubbert. Mit dem nächsten Mal eggen sollte sie bereit sein für die Zucchini und Kürbisse, die dort stehen werden. Den 1. Mai haben wir recht ruhig (von der musikalischen Untermalung der kleingärtnerischen Gartensaison-Eröffnung abgesehen) mit Feuerchen im Garten verbracht. Statt wie geplant die Geräteaufhängung zu reparieren (mittlerweile auch erledigt), haben wir uns im Terassenplatten verlegen versucht und, wie ich finde, schon einen ganz guten Anfang gemacht. Bald wird man also auch vor der Werkstattlaube sitzen und auf die geplanten Johannisbeersträuche und das zweite Rhabarberbeet schauen können. Soweit für diese Woche..

Der kurze Ausblick für nächste Woche: Wir können noch immer jede Hilfe gut gebrauchen! Mit dem fertigen Kartoffelbeet sind wir jetzt in etwa bei der Hälfte aller Beete angekommen, was bedeutet, dass noch 20 weitere möglichst bald bearbeitet werden müssen. Wer also Zeit und Lust hat.. seid herzlichst willkommen!

S S S S S S S S

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So viel plötzliches Grün

Liebe Gemüsler,

hier kommt die kleine Wochenrückschau. Und gleich im Anschluß: die kleine Wochenvorschau..

Rückschau

es hat sich viel getan seit dem letzten Eintrag. Mit Hilfe von Andre, Katja und Nadja haben wir ein gutes Stück Beet vorbereiten können und ist das Salat-Fenchel-Kohlrabi-Beet nun um zwei Reihen Broccoli reicher. Die Mirabelle, unter der wir bald wieder die Ernte verteilen hat kurz und prächtig geblüht, die Kirsche zieht momentan nach. Überall üppigstes Grün. Sogar die erst letzte Woche ausgebrachte Gründüngung sprießt seit Donnerstag. Im Garten haben wir neue Mitbewohner, über die sich Jeroen vermutlich sehr freuen wird. Ich hoffe man erkennt es auf den Bildern. Wildbienen sind in unseren Tisch unter dem Kirschbaum gezogen, abschleifen und anmalen erstmal vertagt. Mittwoch hatten wir Besuch von Katja und dem Installateur ihres Vertrauens, der den Trinkwasseranschluß auf dem Feld in Augenschein nahm und mit dem wir nun beschlossen haben, die alten Rohre zu ersetzen. Höchste Zeit, die Badewanne abzudichten und einzugraben also. Da Valentin den Freitag damit verbracht hat, die komplette Fläche zwischen Bauwagen und Kompost freizuschneiden (inklusive der Brombeeren) könnte es theoretisch auch mit dem Bau des Hasenstalls losgehen. Die Bodenplatten haben wir von Daniel bekommen, Weiden für die Auslaufeinfassung sind auch da und das Holz für den Stall sowieso. Wer sich vorstellen kann an Stelle der momentan recht ausgebuchten Bau-Gruppe den ersten Schritt zu machen, der traue und melde sich gern. Nadja und Katrin haben anklingen lassen, Hammer und Säge schwingen zu wollen und können Mitstreiter sicher gut gebrauchen. Und zum Abschluß der Rückschau: Gestern war in der Spelunke Halli-Galli, wegen des Gieszerstraßenfestes. Eigentlich eine tolle Möglichkeit, die Solidarische Feldwirtschaft dem fröhlichen schwarzen Publikum bekannt zu machen, aber leider machte uns der Regen einen Strich durch die Rechnung und wer nicht hinter der Bar stehen musste, vermied das Stehen (und Reden) eher. Schöne Bilder gibts trotzdem (und ein schöner Tag wars auch).

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Vorschau

Auch diese Woche gibt es einem Menge zu tun. Unser vorläufiger Plan sieht so aus:

Montag bis 11:30 Uhr (Blatt)
Salat, 1. Satz Kohlrabi und Fenchel hacken
Wirsing und 2. Satz Kohlrabi pflanzen
Rucola und Spinat säen
Kopfkohl, Palmkohl, Basilikum, Kohlrabi und Salat pikieren
Mangold und Salat vom Linkhof holen
Tomaten und Paprika topfen
Gurken vorziehen

Montag und Dienstag ab 12 Uhr bis Mittwoch 23Uhr (Frucht)
Erbsen hacken, Reiser setzen bzw. vorbereiten
Disteln aus Getreide herausjäten
Rispenhirse und Feldblumen säen

Montag bis Freitag Bodenbearbeitung

Bohnenbeet fertig krallen
Stück an der Hecke fertig hacken (Bäume raus), parallel krailen
Kartoffelbeet krallen
Rharbarberstück im Garten anfangen (Feldhacke)
Rand vom Möhrenbeet (neben Mangold) mit Feldhacke hacken
Möhrenbeet krallen (wo vorher schwarzwurzel etc stand)
Außerdem: Katjas Pfirsich in Verlängerung zur „kleinen Baumschule) setzen
Weg zwischen Salat, Kohlrabi, Fenchel und Gründüngung begrünen
Mist umsetzen

Donnerstag bis Freitag 13 Uhr (Wurzel)
Steckzwiebeln fertig stecken
Säzwiebeln, 1. Möhren, Pastinaken und Beta-Rüben säen
Narzissen verpflanzen
Bohnenbeet eggen
Pflanzen vom LinkeHof holen

Freitag ab 13 Uhr (Blüte)
Blumenkohl aussäen
Blumen hacken

Ernte Do: Porree, Schnittlauch (Pflegeschnitt), Salatmix

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Jetzt aber..

Liebe Gemüsler,

lange geplant und nun endlich umgesetzt seht ihr hier den Blog, der es mir hoffentlich ermöglichen wird, euch wirklich auf dem Laufenden zu halten. Vorgenommen habe ich mir, immer samstags zu berichten, was die Woche über passiert ist, was in der folgenden Woche passieren soll, was die Pflänzchen machen usw usf. Vor ein paar Tagen habe ich schon mal Bilder von unseren zwei ersten Gemeinschaftssamstagen hochgeladen (einfach runterscrollen). Falls einer von euch ungern mit Bild im Netz stehen möchte, sagt mir doch bitte kurz Bescheid. Der Blog ist zwar nicht öffentlich, also nur für uns (die Empfänger der gemeinsam@stadt-gaertner Adresse) sichtbar, aber vielleicht ist das dem Ein oder Anderen trotzdem unangenehm. Soweit für den Moment.. viele Grüße in die Runde,

Neele

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