Vom Saatgut zur ersten Aussaat 2018

Die Gärtner haben sich im Dezember und Januar getroffen, um Saatgutinventur zu machen, die Erfahrungen der letzten Saison auszuwerten, einen neuen Anbauplan für 2018 zu entwickeln, und passende Saat- und Pflanzgutmengen festzulegen.

unser neues Saatgut ist da

Inzwischen sind einige Kilo neuen Saatguts angekommen und zusammen mit den Reserven (z.T. eigenen Saatguts) des Vorjahres liegt nun das Potential in unseren Händen, tonnenweise Gemüsevielfalt zu erschaffen.

Pauline hat auf dem Linke Hof den Anfang gemacht und für uns dort die Aussaat von Paprika, Aubergine, Chili und (versuchsweise) Blumenkohl übernommen.

Kai hat einige Frühbeetfenster abgestaubt und mit Joy begonnen Frühbeetkästen in Brandis zu bauen, um unsere Möglichkeiten zur Jungpflanzenanzucht zu erweitern.

unser Gewächshaus in Stünz nach dem Sturm „Friederike“

In Stünz ist der Sturmschaden am Gewächshaus beinahe behoben, so dass wie geplant ab Anfang März wieder junge Keimlinge das Licht der Welt dort erblicken können.

P.S.: wir sind zur Saatgut-Tauschbörse am 11.März im Haus der Demokratie dabei

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Die Erntezeit für unser Lagergemüse hat begonnen

Unser Gemüse für den Winter – eingelagert bevor der erste Frost kommt

Die Zwiebeln waren zuerst dran

Ende August war es soweit. Die Ernte des Lagergemüses konnte beginnen. Als erstes an der Reihe waren die Zwiebeln und der Knoblauch. Nach dem die Zwiebeln aus der Erde geholt wurden, brauchten wir für ein paar Tage trockenes Wetter, damit die Zwiebeln noch abtrocknen können und sich keine faulen Stellen bilden. Gar nicht so einfach bei dem wechselhaften Wetter im August.

Die Zwiebeln beim Abtrocknen

 

Letztendlich hat der späte Zeitpunkt für die Zwiebeln gut gepasst. Für den Knoblauch war es, naja, leider etwas zu spät für eine gute Ernte. Die geernteten Zwiebeln werden über den Winter in Kisten gestapelt auf einem kühlen, trockenen Dachboden gelagert.

 

die Kürbisernte – eine Herausforderung für unseren Kistenvorrat

 

Mitte September war es dann höchste Zeit für die Kürbisernte. Die Nächte erreichten teilweise schon um die 3°C, für die Lagerfähigkeit der Kürbisse ist es jedoch besser, wenn die Temperaturen nicht unter 10°C liegen. Insgesamt haben wir in diesem Jahr um die 800 kg geerntet. Da auch die Kürbisse in Kisten gelagert werden, wurde es mit Kisten schon ziemlich knapp. Gelagert werden die Kürbisse in mehreren Räumen von Vereinsmitgliedern in denen eine Temperatur zwischen 10 und 20 °C gleichbleibend vorhanden ist und im Idealfall überstehen einzelne Kürbissorten die Lagerung bis März oder April.

Kartoffelernte

Ein paar Tage nach der Kürbisernte haben wir mit der Ernte der Lagerkartoffeln begonnen. Insgesamt gab es ca. 16 Reihen à 45m, die ausgebuddelt werden sollten – in Handarbeit. Eine gute Gelegenheit für eine Gemeinschaftsaktion am Wochenende. Der größte Teil der Kartoffeln wurde dank vieler helfender Hände geerntet. Ein paar Reihen blieben am Ende trotzdem noch übrig für einen zweiten Gemeinschaftseinsatz. Die geernteten Kartoffeln sind anschließend in Kisten verstaut wurden. Gelagert wird das Ganze in einem kühlen, feuchten und dunklen Keller, der die Kartoffeln vor Austrocknung bewahrt. Die Dunkelheit im Keller verhindert, dass die Kartoffeln durch das Sonnenlicht giftiges Solanin bilden und grün werden.

Lockern und Ausbuddeln – Kartoffelernte ist Teamarbeit

Nach dem die Kartoffelernte abgeschlossen ist, geht es in den nächsten Wochen weiter mit der Ernte der verschiedenen Lagerkohlsorten und zum Abschluss kommen die diversen Wurzelgemüse wie Möhren, Rote Bete und Sellerie in das Winterlager.

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Da ist der Wurm drin – Bodenanalyse auf unserem Feld

Am 19.05.2017 trafen sich ein paar bodeninteressierte Vegu-Mitglieder und die Boden- und Regenwurmexpertin Simone zu einem Bodenanalyse-Tag in Brandis. Das Wetter war super. Alle Regenwürmer waren aus der Winterruhe erwacht und bereit für eine kräftige Senfdusche. Denn das Ziel des Tages war, die Regenwurmfauna im Boden zu analysieren, Bodenproben zu nehmen, die anschließend im Labor auf Nährstoffe, Spurenelemente, Humusgehalt und Schwermetalle untersucht werden und ein Bodenprofil frei zu legen, um den Bodentyp festzustellen.Die Ergebnisse sollen zusammen verbunden werden, um valide Aussagen über die Bodenqualität zu machen und bodenverbessernde Maßnahmen abzuleiten.

Alle warten gespannt auf die Regenwürmer

Für die Regenwurmextraktion haben wir Senfwasser angerührt und in einem 50*50 cm Quadranten auf den freigelegten Boden gegossen. Es dauerte nicht lange und den ersten Regenwürmern wurde es durch das Senfwasser zu ungemütlich und sie kamen an die Oberfläche. Dort wurde ihnen sofort das Senfwasser abgewaschen, damit sie bei bester Gesundheit wieder in den Boden gesetzt werden konnten.

Lumbricus terrestris – Gemeiner Regenwurm

Es gab viele junge Regenwürmer, aber einen ganz großen Regenwurm haben wir auch gefunden, alle gehörten zur Art Lumbricus terrestris. Die Regenwurmdichten waren relativ gering und wir haben nur eine Art gefunden, mal gucken, ob sich das in den nächsten Jahren durch die ökologische Bewirtschaftung der Fläche verbessern wird.

 

Etwas Erde in die Tüte

Mit einem Bodenprobenbohrer haben wir vier Bodenproben genommen . Die Stellen, an denen wir die Bodenproben genommen hatten, wurden zufällig und über die gesamte Fläche verteilt ausgewählt und zu einer Mischprobe vermengt, um einen guten Überblick über die Bodenqualität der gesamten Fläche zu erhalten. Wir haben zwei verschiedene Tiefen im Boden beprobt (0 bis 10 cm und 10 bis 20 cm), um die pflanzenverfügbaren Nährstoffe in verschiedenen Wurzeltiefen zu ermitteln. Wir warten noch gespannt auf die Ergebnisse der Laboranalytik.

Unser Boden im Profil

Beim Graben des Bodenprofils bis in 70 cm Tiefe kam der ein oder die andere ganz schon ins Schwitzen, aber die Mühe hat sich gelohnt. Wir haben eine wunderschöne lösshaltige Parabraunerde vorgefunden, die eine der besten Ackerböden der Welt ist. Entlang des Profils in die Tiefe wurde der Kalkgehalt mit Salzsäure geprüft. Leider befindet sich kein Kalk im Boden, so dass zusätzlich gekalkt werden muss als Puffer gegen Bodenversauerung.

Alle Teilnehmer konnten viel lernen, denn Simone, Eva und Georgia beantworteten alle Fragen zum Thema Boden und Bodenorganismen.

 

Mit einer Kiste Bionade haben wir den schönen sommerlichen Frühlingstag ausklingen lassen. Ganz vielen Dank an alle Helfer, es hat uns sehr viel Spaß gemacht.

Bis in 4 Jahren! Dann wird erneut die Bodenqualität geprüft.

Eva & Georgia von der AG Bodenqualität

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Neuigkeiten vom Feld aus den letzten Wochen

in den letzten Wochen ist auf dem Feld auch dank Unterstützung einiger Vereinsmitglieder einiges passiert – mittlerweile kann auf den Beeten bereits das erste Gemüse geerntet werden

Ein paar Wochen sind vergangen seit den letzten Neuigkeiten von unserem Feld: Zwei Gemeinschafts-aktionen, die Bohrung für unseren Brunnen, viele fertige und viele noch nicht ganz fertige Beete und mittlerweile auch einige Gießkanneneinsätze – all das und noch einiges mehr ist in der letzten Zeit passiert.

Darüber hinaus ist auch das erste auf dem Feld ausge- säte Gemüse, der Spinat (Aussaat am 29.03.), allmählich erntereif und erste Kostproben davon werden voraussichtlich bei der nächsten Gemüseausgabe am Montag mit dabei sein, zusammen mit Salaten, Zwiebeln, Lauchzwiebeln, Kräutern, Radieschen, Mangold und Rucola aus den Stünzer Gärten. Damit beginnt nun ganz offiziell die Gemüseernte auf unserem neuen Feld.

Frühkartoffeln legen, Zwiebeln hacken und Beetvorbereitung zur 2. Gemeinschaftsaktion

gemeinschaftliches Kartoffel legen für die frühe Ernte ab September

Das Kraut der Frühkartoffeln, die wir bei der Gemeinschaftsaktion am 29. April in die Erde gelegt haben, schaut aktuell bereits aus der Erde. Sieben Reihen à 32 m wurden dafür mit einem Kartoffelpflug so vorbereitet, dass die Kartoffeln möglichst tief in der Erde landen, um längere Wurzeln und schließlich mehr Kartoffelknollen zu bekommen. Da Kartoffeln gut extra Nährstoffe gebrauchen können, gab es für eine Reihe auch noch eine kleine Schaufel Komposterde dazu. Die restlichen Kartoffeln sollten es aber auch ohne Komposterde gut schaffen.

Parallel wurde an diesem Tag noch ein Teil des Zwiebelbeetes gehackt und gejätet und die Beetvorbereitung für den zweiten Brokkoli Satz wurde begonnen.

Brunnenbohrarbeiten in der ersten und zweiten Maiwoche

Am 2. Mai haben die lang erwarteten Bohrarbeiten für unseren Brunnen begonnen. Damit startet nun das erste große Infrastrukturvorhaben auf unserem neuen Feld und die Grundlage für das Bewässerungssystem der Gemüsebeete. Wie war das bisher? Auf dem früheren Feld in Leipzig-Stünz war der Gemüseanbau im Wesentlichen auf den Regen zur Bewässerung angewiesen. Bei anhaltender Trockenheit und zur Unterstützung des Anwachsens von Jungpflanzen wurden einzelne Beete relativ mühsam und zeitintensiv von Hand mit der Gießkanne gegossen.

die große Herausforderung trotz schwerer Technik – eine dicke Tonschicht und zu kurze Rohre

Unser Plan für die neue Fläche in Brandis sieht vor, durch einen Brunnen, eine durch Solarstrom betriebene Brunnenpumpe und ein Wasserrohrsystem mit Beregnungsventilen ein weitgehend automatisches Bewässern der Gemüsebeete zu ermöglichen und uns Gärtnerinnen und Gärtner von der Bewässerung mit der Gießkanne zu entlasten.

das obere Ende unseres Brunnenrohres – in den nächsten Wochen folgt noch der Ausbau der Brunnenstube, die Installation der Pumpe, die Stromversorgung und der Aufbau des Rohrsystems

Die Bohrarbeiten verliefen laut der Rückmeldung der Brunnenbaufirma nicht gerade einfach. Geplant war mit der Bohrung nicht die erste Oberflächenwasser-führende Schicht, sondern die darunter liegende wasserführende Schicht als Reservoir zu erreichen. Diese Schicht befindet sich allerdings unter einer so mächtigen Tonschicht, dass die Länge des extra für uns  angefertigten verzinkten Stahlrohrs des Brunnens nicht ausgereicht hätte. Daraufhin wurde das vorhandene Rohr durch einen Flanschaufsatz so verlängert, dass das Rohr mit Verlängerung nun bis in die zweite wasserführende Schicht reicht. Nachdem das Brunnenbauunternehmen schließlich die tatsächliche stündliche Wasserfördermenge mit einer Pumpe kontrolliert hat, steht dem weiteren Ausbau nichts im Wege. Bis die komplette Anlage fertig ist, sind nun aber noch einige Schritte notwendig: der Ausbau der Brunnenstube, die Ausstattung mit einer Pumpe und Photovoltaikanlage sowie der Aufbau der Bewässerungsrohre und -ventile. In der Zwischenzeit nutzen wir zur Bewässerung einen Hydrantenanschluss der Wasserwerke und lange Feuerwehrschläuche zum Befüllen von Wasserfässern und gießen bei Trockenheit nun vorerst doch noch mit der Gießkanne.

Brokkoli pflanzen, Kürbisse, Zucchini, Gurken und Mais stecken zur 3. Gemeinschaftsaktion

die ersten Kürbispflanzen auf dem gemeinsamen Beetblock für Kürbis, Zucchini, Gurken und Mais

Bei der Gemeinschaftsaktion am 14. Mai stand ein großes zusammenhängendes Beet mit einer Größe von etwa 500 m² im Zentrum des Geschehens. Vor allem die Kürbisse und Zucchini nehmen während ihres Wachstums eine große Fläche ein, so dass jede Pflanze etwas mehr als einen Meter Platz um sich herum bekommt. Die Freilandgurken kommen mit weniger Platz aus und können daher mit etwas weniger Abstand voneinander gepflanzt bzw. gesteckt werden. Stück für Stück wurden die Abstände für die unterschiedlichen Pflanzen auf dem großen Beet vorgezeichnet.

Treibgläser zum besseren Keimen der Gurkenkerne

Die Beetaufteilung wurde dabei so geplant, dass die Pflanzen, die als erstes geerntet werden, also Zucchini, Gurken und der Mais an den äußeren Rändern des großen Beetes stehen und die Kürbisse, die zuletzt abgeerntet werden im Inneren des Beetes stehen. Nach dem Aufteilen der Beete wurden parallel Zucchini, Kürbisse, Gurken und zum Abschluss die Maiskörner gesteckt. Zur Unterstützung der Keimung wurden über einige gesteckte Gurkenkerne noch ein Glas gestellt. Bei den sommerlichen Temperaturen an diesem Samstag sollte es aber auch ohne Treibglas gut mit der Keimung klappen. Schließlich wurden alle Löcher mit den gesteckten Kernen noch einmal kräftig gegossen, damit die Kerne trotz der aktuellen Trockenheit gut aufgehen.

Ganz nebenbei wurde auch noch ein Beet mit dem 2. Satz des Brokkoli bepflanzt und anschließend gegossen.

Das war ein kleiner Überblick über die Geschehnisse der letzten Wochen auf dem Feld. Die Unterstützung bei den Gemeinschaftsaktionen hilft uns gut dabei, den Anbauplan bestmöglich zu erreichen. Aktuell können wir auch außerhalb der Gemeinschaftsaktionen also von Montag bis Freitag eure Unterstützung bei vielen gärtnerischen Arbeiten gut gebrauchen. Wenn ihr Zeit und Lust habt, dann meldet euch am besten schon mal per E-Mail an oder nutzt unseren Feldhilfe-Doodle.

einen lieben Gärtnergruß

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frostige Temperaturen zu Ostern und danach

Der April macht, was er will. Sonne, Wind, Regen, Schnee, Graupel, Hagel – in den letzten Tagen und Wochen hat sich gezeigt, dass das Frühjahr doch abwechslungsreicher ist, als wir Gärtnerinnen und Gärtner uns das manchmal wünschen.

Chinakohl, Brokkoli, Fenchel und Mairüben sind in Brandis bereits gepflanzt – weiterhin wachsen aber auch die gesäten Möhren, Spinat, Radieschen sowie die gesteckten Zwiebeln, Knoblauchzehen und Erbsen schon gut in den Beeten vor sich hin und warten auf warme Temperaturen

Um möglichst früh mit der Ernte von frischem Gemüse für die Gemüseausgabe in dieser Saison beginnen zu können, haben wir die warmen Temperaturen im März und im April genutzt und in den Gärten und auf dem Feld bereits Möhren, Spinat, Radieschen gesät, Zwiebeln, Knoblauch und Erbsen gesteckt und im Gewächshaus und Frühbeet vorgezogene Kohlrabis, Kopfsalat, Fenchel, Mairüben, Chinakohl und Brokkoli in die Beete gepflanzt.

Kurz vor Ostern haben uns jedoch die ersten Wettervorhersagen über kühlere Temperaturen bis in den Frostbereich unter 0°C erreicht und uns alarmiert. Denn Temperaturen um den Gefrierpunkt bedeuten nicht nur ein viel langsameres Wachstum der Pflanzen, sondern können zu schweren Schäden an den jungen Blättern bis zum kompletten Erfrieren der Pflanzen führen. Auch ein ungewünscht früher Austrieb von Blüten (auch als „Schießen“ von Pflanzen bezeichnet) z.B. bei Fenchel kann als Nachwirkung von Kältestress auftreten. Kühle Temperaturen im Frühjahr haben also einen bedeutenden Einfluss auf den Zeitpunkt, die Menge und die Qualität unserer Gemüseernte.

Da wir als Gärtnerinnen und Gärtner auf das Wetter keinen merkbaren Einfluss haben, haben wir uns in den letzten Monaten zumindest einiges einfallen lassen und in die Tat umgesetzt, um unsere Pflanzen vor kühlen Temperaturen zu schützen.

mehr als 3000 Jungpflanzen in unserem Gewächshaus

Zum einen ziehen wir bereits seit Februar wärmeliebende und kälteempfindliche Pflanzen in unserem Gewächshaus und in Frühbeetkästen vor. Anfangs waren das einige Dutzend. Mittlerweile sind es schon mehr als 3000 Pflanzen, die dort dicht gedrängt und auf zwei Ebenen in Pikierpaletten und Pflanzentöpfen neben den Keimlingen in Aussaatschalen stehen. Bei sonnigem Wetter klettern die Temperaturen hier auch schnell mal auf 30°C und mehr, so dass wir die Fenster zum Abkühlen öffnen müssen, um Hitzestress zu vermeiden. Nachts wird es jedoch nicht nur draußen, sondern auch im Gewächshaus durch die dünnen Glaswände wieder kalt. Um die Nachttemperaturen für einige empfindliche Pflanzen etwas abzumildern, gibt es in einem Frühbeetkasten im Gewächshaus dauerhaft eine elektrische Heizmatte mit einem Thermostat, das die Heizmatte aktiviert, sobald im Frühbeetkasten eine Temperatur von 12°C unterschritten wird.

der Fenchel wird mit Vlies abgedeckt – vor dem Frost

Darüber hinaus haben wir in den letzten Wochen vor allem auf dem Feld in Brandis Abdeckvlies über die Beete von Spinat, Fenchel, Brokkoli, Chinakohl, Radieschen, Erbsen, Frühmöhren und Mairüben gezogen. Diese schützen die Pflanzen nachts vor Kälte bzw. Frost und halten tagsüber den kalten Wind fern und verringern dadurch Temperaturschwankungen.

Trotz dieser schon vorhandenen Kälteschutzmaßnahmen haben uns die vorhergesagten Nachttemperaturen bis -2°C für die Woche nach Ostern aber nochmal vor eine größere Herausforderung gestellt. Nach einer Krisensitzung / Dienstbesprechung am Dienstag in der beheizten Laube im Garten 39 in Stünz haben wir die bisherigen Kälteschutzmaßnahmen noch einmal erhöht. Denn bei so kalten Temperaturen besteht auch im Gewächshaus Frostgefahr. Wir haben also einen zweiten Heizer an das Thermostat angeschlossen, der das gesamte Gewächshaus mitheizt. Außerdem haben wir einige Hundert Jungpflanzen, die wir zum Abhärten bereits draußen abgestellt haben, in den Wintergarten einer Gartenlaube evakuiert und ebenfalls mit einem Heizer mit Thermostat ausgestattet. Zum Abschluss der Kälteschutzmaßnahmen nach Ostern haben wir auch die Radieschen und die Anfang April gepflanzten Kohlrabis und Salate in Stünz mit Vlies abgedeckt.

die kräftigeren Jungpflanzen im Wintergarten-Notquartier

Laut den Wettervorhersagen ist die Frostgefahr auch für die kommende Woche noch nicht ganz vorbei. So weit wir es bisher überblicken können, waren unsere Schutzmaßnahmen durchaus erfolgreich. Den Jungpflanzen im Gewächshaus, Wintergarten und Frühbeeten geht es gut. Einige Kälteschäden sind uns aber trotz Vliesabdeckung bereits an der Blattfärbung des Fenchels aufgefallen. Eventuelle weitere Schäden und Auswirkungen des kühlen Wetters werden uns erst in den nächsten Tagen und Wochen auffallen. Aber auch wenn erst einmal keine weiteren Kälteschäden sichtbar werden, sorgen die aktuell eher kühlen Temperaturen trotzdem für ein langsameres Wachstum der Pflanzen.

Ihr seht, es bleibt spannend und weiterhin etwas offen, wann uns die Ernteflut aus Brandis erreicht. Wir tun unser bestes, um trotz der nicht unüblichen Wetterschwankungen im Frühjahr eine gute Ernte für uns alle hinzukriegen und bald in den Genuss des frischen Gemüses aus Stünz und Brandis zu kommen. Um die Temperaturschwankungen noch effektiver ausgleichen zu können, könnten wir gut mehrere Gewächshäuser oder Frühbeete gebrauchen. Die werden wir dann hoffentlich in der nächsten Saison für das frühe Gemüse einsetzen können, wenn wir es schaffen, sie gemeinsam dieses Jahr aufzubauen. Aktuell müssen wir erst einmal mit dem Wetter leben und sehen, wie die Pflanzen so wachsen.

Wenn ihr auch Lust habt, zu sehen, wie es mit dem Gemüse in Stünz und Brandis voran geht, könnt ihr gern vorbeikommen und natürlich mitgärtnern. Ansonsten halten wir euch hier auf unserem Blog auch weiterhin auf dem Laufenden.

 

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Zwiebeln, Knobi und Beete zur Gemeinschaftsaktion am 1. April

Bei unserer ersten Gemeinschaftsaktion in diesem Jahr konnten wir uns über sommerliche Temperaturen freuen. Eine ideale Gelegenheit für alle Vereins-Mitglieder, Freund*innen und Interessierte der solidarischen Feldwirtschaft unser Feld kennenzulernen, miteinander zu plaudern, zu essen, die Sonne zu genießen und gemeinsam in der Erde zu wühlen.

gemeinsam in der Erde rumwühlen

Bevor wir damit angefangen haben, war aber erstmal Ankommen angesagt. Überaschenderweise hat es diesmal fast ausschließlich Frauen und Kinder auf das Feld in Brandis gelockt. Viele waren zum ersten Mal hier. Bei einem kurzen Rundgang hat Kai den „Neulingen“ den groben Aufbau des Feldes erklärt, das heißt, wo wir unsere Obstwiese und die vier Hecken angelegt haben, wo die Gemüsebeetblöcke sind und wo unser Brunnen und zwei größere Gewächshäuser geplant sind.

Aktuell liegt noch ein Stück Arbeit vor uns, bevor wir mit dem Ernten auf dem Feld loslegen können. Die ersten Erbsen sind gesteckt, Möhren und Spinat gesät. Gestern standen nun folgende Aufgaben auf dem Plan: Beete vorbereiten, Knoblauch und Zwiebeln stecken.

Beetvorbereitung – unsere derzeit größte Aufgabe

Ohne lange Pause haben sich die Ersten an die Arbeitsgeräte (Grelinette, Krail, Gartenkralle und Handegge) gewagt und mit der Vorbereitung von Beeten angefangen.

Die Beetvorbereitung ist derzeit unsere Haupttätigkeit auf dem Feld und dient in erster Linie dazu, dass die direkt gesäten oder vorgezogenen Jungpflanzen nicht mit den Bei-/Unkräutern um den Platz, Licht, Wasser und Nährstoffe auf den Beeten konkurrieren müssen und gleich gut loswachsen können.

Nachdem Kai das Beet für den Knoblauch fertig vorbereitet und die Reihen vorgezogen hat, konnte es mit dem Stecken der Knoblauchzehen losgehen. Anders als vorausgesagt, haben die Knoblauchzehen auch für das ganze Beet ausgereicht.

Am Bauwagen gab es dann erstmal eine gemütliche Pause zum Ausruhen, philosophieren und Luftschlösser bauen. Und dank der mitgebrachten Getränke, Kuchen, Suppen, Brote und Aufstriche konnten wir unsere Energie schnell wieder aufladen.

viele Hände schnelles Ende … das ist aber erst der Anfang

Als nächstes waren dann die Zwiebeln an der Reihe. Kai hat auch hier die zwei Beete vorbereitet und die Reihen zum Stecken vorgezogen. Selbst mit mehreren Leuten dauert es noch eine ganze Weile, bis die 30 bis 40 kg Steckzwiebeln in den 46 m langen Beeten gesteckt sind. Aber natürlich haben wir auch das nach einiger Zeit geschafft.

unser Feld aus der Zwiebelsicht

 

Zum Abschluss des Tages haben wir den Obstbäumen, Sträuchern und den am Vortag gesäten Möhren noch etwas Wasser gegönnt. Schließlich war es den Tag über ganz schön warm.

Mir hat es super viel Spaß gemacht mit euch. Falls ihr Lust habt, mal (wieder) auf dem Feld vorbeizukommen und vielleicht auch mitzuarbeiten, dann seid ihr herzlich willkommen.

einen lieben Gärtnergruß

noch ein Schluck Wasser nach dem warmen Frühlingstag

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Was bisher passiert ist: Bauwagenumzug

Am Freitag letzte Woche war es nun endlich so weit: Unser Bauwagen hat seinen neuen Einsatzort auf dem Feld in Brandis erreicht. Der Weg bis dahin war ein großes Abenteuer und hat alle an die Grenzen des Möglichen gebracht.

am bisherigen Ort bei den Gärten in Stünz – kurz vor dem Aufladen

auf dem Feld vor dem Bauwagenumzug – wohin mit den Arbeitsgeräten?

Wer bis zur letzten Woche schon auf dem Feld gewesen ist, dem wird es aufgefallen sein – bisher gab es auf dem Feld noch keinen geeigneten Ort, um unsere Arbeitsgeräte, Saatgut beziehungsweise uns selbst mal bei ungemütlichem Wetter unterzustellen.

Allerhöchste Zeit also, um diesen Zustand schnell zu ändern.

Der passende Bauwagen für unsere Unterstellträume war auch schon vorhanden. Er wurde bereits auf dem alten Feld in Stünz genutzt. Nun musste nur noch der Umzug nach Brandis organisiert werden.

Einfacher gesagt als getan, denn der Bauwagen lässt sich nicht in eine gewöhnliche Anhängerkupplung hängen zum Transportieren. Was wir brauchten war also ein großer Hänger, auf dem wir das immerhin 5m lange und 800 kg schwere Wägelchen aufladen konnten. Darüber hinaus brauchte es noch mutige Anpacker*innen, stabile Schwerlastgurte und natürlich eine*n Fahrer*in mit Gelassenheit und Ruhe.

sicher aufgeladen und gesichert – dachten wir bis zur zweiten Kurve

Glücklicherweise hat sich alles gefunden und auch das Aufladen auf den Hänger hat sich dank einer Seilwinde ohne größere Sorgen gestaltet, so dass wir vier Leute unsere Energie für das Positionieren und sichere Befestigen auf dem Hänger aufsparen konnten.

„Sicher“ ist bei einer derartigen Transport-Geschichte ein ziemlich schwammiger Begriff, wie wir feststellen mussten. Schon nach der zweiten Kurve bei geringer Geschwindigkeit hat sich der Bauwagen beträchtlich bewegt und aufgeschaukelt, so dass wir ohne großes Zögern lieber gleich rechts ran gefahren sind.

am Feld in Brandis angekommen

Nachdem wir die vorderen Stützfüße neu positioniert und alle Schwerlastgurte nochmal fest gemacht haben, konnte die Fahrt mit ruhigerem Gefühl weitergehen. Ohne weitere Probleme sind wir schließlich direkt bis an die Nordseite des Feldes gefahren und haben den Bauwagen dort abgeladen.

Zu diesem Zeitpunkt war dann erstmal Schluss mit der Unterstützung durch moderne Technik. Nach den Regenfällen in der dritten Märzwoche haben wir uns gegen das Auffahren mit dem Auto auf das Feld entschieden, um der sehr wahrscheinlichen Schlammschlacht und unschönen Fahrrinnen zu entgehen.

der Weg auf das Feld per pedes – alles eine Frage der Technik!?

Von da an zählte vor allem eins: gemeinsam anpacken und den Karren gemeinsam aufs Feld ziehen, schieben, schaukeln, wuchten. Es war eine absolute Grenzerfahrung. Jeder unscheinbare Hügel stellte uns vor eine harte Prüfung und kratzte an der Motivation. „Können wir erstmal etwas essen“, quengelte es von der einen Seite. Während es von der anderen Seite mit Entschlossenheit entgegnet „wollen wir das nicht erst fertig machen und dann essen“.

Kurzzeitig hatten wir gehofft, dass wir noch weitere Unterstützung bekommen, als wir am östlichen Feldrand die Umrisse einiger Menschen erkannt haben. Letztlich haben wir mit unseren archaischen Rufen und ungelenkem Vorankommen offensichtlich vor allem das Interesse der Nachbarn zum Zuschauen geweckt.

Als schließlich die Schwelle durch die Lücke in unseren Wildzaun überwunden war, ging es dann doch noch gut voran. Und sowohl der Bauwagen als auch alle Beteiligten sind ohne Schrammen und Verletzungen sicher auf dem Feld angekommen und wir hatten sogar noch ausreichend Zeit, um eine zweite Hänger-Tour mit dem Kaninchenstall und einem Wassertank zu fahren und dazu noch einige Beete zu bearbeiten.

Eine starke Leistung. Vielen Dank an alle, die das ermöglicht haben.

der Bauwagen an seinem neuen Platz – an der Nordseite des Feldes

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Unser Blog startet in die Saison 2017

Liebe Freunde und Freundinnen der solidarischen Feldwirtschaft,

nicht nur unser Feld ist umgezogen, auch unser Blog hat seit dieser Woche ein neues zuhause unter der Adresse solidarischefeldwirtschaft.de gefunden. Neben den Neuigkeiten des Gärtnerns und Bauens auf dem Feld in Brandis und in den Gärten in Leipzig-Stünz findet ihr hier demnächst auch Infos über unseren Verein und darüber, wir ihr bei uns mitmachen und uns unterstützen könnt.

Auch unser Blog wird sich noch entwickeln und wachsen. Versprochen!

Der Blog hat schon eine kleine Vergangenheit hinter sich aus den Jahren 2013 bis 2015 auf der Adresse solidarischefeldwirtschaft.wordpress.com. Mit ein bisschen Glück könnt ihr die Bilder aus diesen Jahren auch bald hier sehen. Die Blogeinträge sind schon alle hier.

Im Moment ist dieser Blog noch ein wenig im Jungpflanzenstatus und wird sich Stück für Stück entwickeln und wachsen.

Wir wünschen euch viel Freude beim Lesen und Entdecken der Veränderungen.

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Die Jungpflanzenanzucht und alles andere

IMG_7456                             Liebe GemüseliebhaberInnen,

wie ich schon erwähnte, hat die Jungpflanzenanzucht begonnen, und ist in vollem Gange. Es beginnt schon Anfang Februar mit der ersten Salataussaat, welche dann folgende Entwicklung nimmt:

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Hier am Beispiel des Salats: zunächst werden die Samen in einer Anzuchtschale, gefüllt mit feuchtem Sand, ausgesät und mit einer feinen Sandschicht und einer Abdeckung bedeckt. Sobald die ersten Samen keimen, wird die Abdeckung abgenommen und nach etwa einer Woche sind die Pflänzchen „pikierfertig“, d.h. sie werden nun umgesetzt. Aus dem Sand heraus, in die Palette, welche mit Komposterde gefüllt ist. Nun hat jede Pflanze  Platz zu wachsen, vorausgesetzt, es ist warm genug und sie wird regelmäßig gegossen (da haben wir wirklich Glück, dass wir unsere Anzucht mit auf dem Linke-Hof machen können, wo es ein doppeltes Folienhaus gibt, in welchem Wasser anliegt…). Wenn die Pflanzen groß genug sind, werden sie zunächst in die „Versenkung“ (einen Frühbeetkasten) gestellt, damit sie etwas abgehärtet werden, bevor man sie dann auspflanzt. Wir haben in Verletzten Woche die ersten Salate und Kohlrabis zu uns aufs Feld geholt, dort standen sie nun im Bauwagen und wartetn darauf, ausgepflanzt zu werden, was am letzen Donnerstag geschehen ist. Am selbigen Tag war ja auch unsere Gemeinschaftsaktion, zu welcher trotz des bedeckten Wetters viele Helfer da waren und wir nicht nur zwei Beete Steckzwiebeln gesteckt haben, sondern auch die Beete weiter vorbereiten konnten.

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Auch in den letzten Wochen hat sich dahingehend schon viel getan, es wurde geradhackt, gefeldhackt, gekrallt, gekrailt, geeggt, die Apfelbäume geschnitten und die Hasen tummeln sich nun auch wieder auf dem Feld. Die Gärtner-Formation hat sich jetzt zum März auch verändert. Hendrik hat vor einem Monat seine Ausbildung abgeschossen und ist nun nicht mehr von der Partie; dafür sind nun Hannes und Johanna mit Ansgar als tatkräftige Verstärkung mit dabei. Und das Gartenjahr hat schon sehr gut begonnen.

 

IMG_7503  IMG_7505  IMG_7494  IMG_7507  IMG_8072  IMG_7508  IMG_7515  IMG_8085    So langsam wir es auch wieder bunt, u.a. im Nachbargarten, aber auch in unseren Gärten, wo immer mehr Frühblüher blühen.

IMG_8040  IMG_7511     In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Frühlingsbeginn und nächste Woche schöne Ostern, mit Grüßen, Charlotte.

 

 

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Erste Spatenstiche zur Gemeinschaftsaktion

IMG_7398                              Liebe GemüseliebhaberInnen,

die Tage werden nun deutlich länger und heller. Schneeglöckchen und Krokusse kündigen den Frühling an, die Knospen der Mirabellen schwellen an und die Rosen zeigen schon erste feuerrote Blättchen. Nun bricht der März an und damit werden wir Gärtner wohl auch wieder häufiger auf dem Feld zu finden sein. Denn die Aufgaben häufen sich, Neben den ersten Beeten, die vorbereitet werden wollen; ziehen wir die Jungpflanzen vor. Immer mehr gibt es auszusäen und zu pikieren an Salat-, Kohlrabi- und Fenschelpflänzchen, sowie Aubergine und Paprika.

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Zudem haben Marian und Hendrik in der letzten Woche das Lagergemüse im Keller noch einmal durch sortiert (gerade die Möhren ‚erfreuten‘ mit vielen Matsch-Nestern…) und eine Bestandsaufnahme gemacht. Es sieht ganz gut aus, vor allem an RoteBete ist noch viel da, mit den Möhren werden wir knapp bis Ende April reichen und ansonsten gibt es noch kleinere Mengen an Sellerie, schwarzem Rettich, Pastinaken, Wurzelpetersilie, Lagerkohlrabi und Eingemachtes. Auf dem Fels steht auch noch der Porree, sowie Spinat und diese Woche wollen wir auch noch mal Postelein säen.

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Nun möchte ich Euch aber von unserer Gemeinschaftsaktion am 22.02 berichten. Es waren viele motivierte Menschen da und wir sind an den verschiedensten Stellen weitergekommen. Zum einen haben wir das Bumendreieck um einen guten Meter vergrößert, sowie die oberen Betenden, was relativ einfach mit der Feldhacke zu bewerkstelligen war, da der Boden gerade nicht sehr stark durchwurzelt ist.

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Des weiteren wurden die Brombeeren in Schach gehalten, zu einen an der Gemüseausgabestelle, welche wir in diesem Jahr etwas geräumiger machen wollen, sowie  beim zukünftigen Experimentiertbett, welches wir in dieser Woche erweitern wollen.

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Sogar auf den Beetflächen konnten wir schon etwas tun, da der Boden gut abgetrocknet und kein bisschen matschig ist. Unter anderem haben wir das ehemalige Kohl/Lagerkohlrabi/Kohlrübenstück und zukünftige Gründüngung gekrallt, auf das wir diese bald einsäen können. (Unabhängig davon haben die Winterzuckererbsen nun eine Rankhilfe – es kann also losgehen.)

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Außerhalb des Beetes wurden wieder viele Kisten gebaut, sodass wir auf die diesjährige Kohl und Kürbisernte schon jetzt gut vorberietet sind. Doch auch so kann man große stabile Kisten immer gut gebrauchen. An einer andren Ecke, vorm Baumwagen wurden unterdessen die Steckzwiebeln geputzt, welche wir im lezten Jahr ausgesät hatten und nun bald gesteckt werden. Eine fröhliche Runde war es mit vielen Geprägen auch am Abend noch, um die Feuertonne sitzend.

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Nun möchte ich noch einen Ausblick auf diese Woche geben: auf und außerhalb des Feldes gibt es viel zu tun und jeder, der Zeit und Lust hat etwas zu tun kann (mit einer kleinen Voranmeldung, sodass wir drauf vorbereitet sind) gerne vorbeikommen. Es gibt ein paar Beete vorzubereiten, u.a. das der Dicken Bohnen, welche wir am Donnerstag stecken wollen; das Experimentiertbeet soll erweitert werden; im Garten würden wir gern mit der Trockenmauer vorankommen (und und und). Heute werden wir auf dem Linke-Hof sein, zum aussäen und pikieren.

Spätestens am Mittwoch werden wir uns zur Gemüseausgabe sehen, zu welcher es geben wird: Eingemachtes / Möhren / Rote Bete / Kohlrabi / Saltamix / Topinambur / Porree / Zwiebeln .

Bis dahin eine gute Woche, mit Grüßen, Charlotte

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